Zum Lutherjahr in der Schauburg Rudolf Herfurtners Roman aus der Lutherzeit auf der Bühne in der Inszenierung Thorsten Krohns, kühnes, packendes Theater mit einem tollen Ensemble, noch 7 mal zu erleben und zu bestaunen: Fr 24. + Sa 25. März 19:30 Uhr. Di 28. + Mi 29. März 10:30 Uhr. Do 4. + Fr. 5. Mai 10:30 Uhr , DERNIERE am Samstag 6. Mai 19:30 Uhr.

magdalena-himmelstuermerin-13.jpgMartin Luther + Naldo (Regina Speiseder) + Magdalena Reinprecht ( Lucca Züchner)

magdalena-himmelstuermerin-01Verena Rendtorff, Stefan Maschek, Rafael Mayer, Nick-Robin Dietrich, Lucca Züchner, Markus Campana, Panos Papageorgiou mit der Puppe des kleinen Wendel, Regina Speiseder

magdalena-himmelstuermerin-07Regina Speiseder, Stefan Maschek, Rafael Mayer, Markus Campana, Panos Papageorgiou, Verena Rendtorff, Nick-Robin Dietrich, Lucca Züchner  PHOTOS: George Podt

Verfasst von: nickwimmer | 18. März 2017

Nix mehr marschieren. Immerhin. Aber…


…sie hetzen weiter, dreimal in der Woche, am Montag 20.März in der Neuhauser – straße 8 beim Richard-Strauss-Brunnen, am Mittwoch 22.März am Marienplatz, dort wo für Hetze überhaupt kein Platz ist, und nicht weil dort große Baustellen sind, und am Freitag 24.März am Stachus, dreimal drei Stunden in der Woche von 18:30 – 21:30 Uhr. Die verschwinden nicht einfach so vom Wegschauen und Weghören….

IMG_20170318_0003.jpgPhotocollagen: nickwimmer 18/03/2017

Verfasst von: nickwimmer | 17. März 2017

Genau so !


IMG_20170305_0004.jpgBy courtesy of Peter Dejong.


Für diese faszinierende, packende, hin-und herreißende Inszenierung Beat Fähs, „zum Abschied hat er dem TheaterLa Strada‘ geschenkt…“, schreibt Sabine Leucht im Münchner Feuilleton Februar 2017, „…der Abend entwickelt einen unwiderstehlichen Sog. Das liegt an den Schauspielern, die leider zum Ende der Spielzeit alle die Schauburg verlassen. Und das liegt an Beat Fäh, der mit ‚La Strada‘ den Schlussstrich unter eine große Regiekarriere setzt… Alles zusammen ist zart, poetisch, grausam, ganz anders als der Film u n d   s e h r   b e s o n d e r s .“

la_strada_01Lucca Züchner (Gelsomina), Markus Campana, Thorsten Krohn (Zampano), Greulix Schrank, Peter Wolter, Regina Speiseder

la_strada_02Lucca Züchner, Nick-Robin Dietrich, Thorsten Krohn

la_strada_10Lucca Züchner, Thorsten Krohn, Regina Speiseder

la_strada_11.jpgThorsten Krohn, Lucca Züchner      PHOTOS: George Podt

Verfasst von: nickwimmer | 15. März 2017

‚A man who looks but doesn’t see…‘,


IMG_20170314_0008.jpgDavid Hemmings (1941-2003) as THOMAS und Vanessa Redgrave (*1937) as JANE  in BLOW-UP.   (Moviestore Collection/Alamy) Collage: nickwimmer

schreibt der Schriftsteller Anthony Quinn (*1971 in County Tyrone, Northern Ireland) im GUARDIAN am Wochenende 11.März 2017 über den Photographen Thoma in BLOW-UP von  Michelangelo Antonioni. Dieser Film kam genau vor 50 Jahren am 16.März 1967 in England in die Kinos (in Deutschland im Juni 1967). „Appropriately for a picture about perception and ambiguity“, schreibt Quinn, „it plays very differently from the one I remember first seeing years ago – I could have sworn it was in black and white, for a start“. Und fügt als 1971Nachgeborener einen ganz wunderbaren Gedanken über die verklärten 1960er Jahre hinzu:“Memory is a great maker of fictions. Take the 1960s. The decade exists in the public imagination in a quite different way from the one most people actually lived through. The old line goes that if you can remember the 60s you weren’t there…“. I couldn’t agree more.

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…der Cineast Fritz Göttler in der SZ 7.März 2017. „Es gibt Bilder im Kino, an denen könnte man sich sattsehen, die sollten nicht enden. Der schwere lange Güterzug zum Beispiel, der sich langsam durch die weite Ebene in  M o n t a n a  schiebt in Kelly Reichardts CERTAIN WOMEN, vor einem wuchtigen, schneebedeckten Bergmassiv, darüber ein dichter grauer Himmel. Ab und zu dringt die Zugsirene durch die klare Luft, das Klagen eines prähistorischen Tieres, das uns den Film hindurch begleiten wird, wenn er seine drei Frauen-Geschichten erzählt…“ Ein faszinierend langsamer Film mit einer minimalistisch genauen Intensität. „It is a movie that declines to detonate the traditional climactic revelation or catharsis that pulls everything together, and some might find it frustrating. I found it entirely absorbing. You must take time to immerse yourself in its quiet mystery“, schwärmt Peter Bradshaw im GUARDIAN 2.März 2017. Kelly Reichardt hat für ihren Film Short Stories aus Maile Meloy’s short story collection ‚Both Ways Is The Only Way I Want it‘ (2009) adaptiert und mit vier enormen Schauspielerinnen gearbeitet: Laura Dern, Michelle Williams, Lily Gladstone und Kristen Stewart.

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Der Film ist im amerikanischen Original mit dt.Untertiteln zu sehen in Sonntagsmatineen im Theatiner und an fünf Tagen im März im Werkstattkino (Mo 13. um 17:45. Di 14. um 18:00. So 19. um 15:30. Do 23. und Fr. 24. um 22:30. und am Sa 1.April um 16:00 Uhr)

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