. . .zu sehen sein wird, weil „After 26 Years, Munich Settles Case Over a Klee Looted by Nazis“, wie THE NEW YORK TIMES den hochinformativen Artikel von Catherine Hickley titelt.  https://www.nytimes.com/2017/07/26/arts/design/after-26-years-mu     Link anklicken und wenn Page Not Found erscheint, Artikelüberschrift „After 26 Years…..“ in den Search Frame geben und GO klicken. Klappt !

Klee-sumpflegende

Paul Klee  Sumpflegende 1919 , 47×41 cm


 

IMG_20170726_0003.jpgPhotos/Collage : Nick Wimmer 26.07.2017

Verfasst von: nickwimmer | 21. Juli 2017

F o r t !


Montag 24.Juli 19 – 23 Uhr bewegt sich pegida  F O R T vom Marienplatz > Isartor > Thomas Wimmer Ring > Maximilianstraße > Max Joseph Platz > Residenzstraße > Dienerstraße und verläuft sich. Mittwoch 26. Juli 17 – 20 Uhr HetzeBeschallung am Stachus. Freitag 28.Juli 20 – 23 Uhr Pegida-Zombies-Nachtwache am Marienplatz.

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PhotoCollage: Nick Wimmer 21.Juli 2017


. . .die notwendigen Kulturkämpfe derGegenwart in den Kostümen der Siebzigerjahre führen, obwohl sie schon damals schlecht passten. . . .“, schreibt J E N S   B I S K Y *  heute in der SZ 20.Juli 2017, FEUILLETON Seite 9  in einem kurzen politischen Essay.  Ein wunderbar luzider Text. „. . . Mit links, rechts und Mitte kennt die Bundesrepublik sich aus. Aber die Routinen werden nicht ausreichen. Wir erleben das Entstehen einer antibürgerlichen, völkischen Bewegung, die linke Protestformen kopiert und verfeinert. Wir sehen eine politische Heimatlosigkeit des Antikapitalismus, eine Ohnmacht, von der noch nicht sicher ist, wie sie sich ausdrücken wird. Viele Konflikte liegen jedenfalls quer zu den vertrauten Einstellungen . . . “ Unbedingt lesen und weiterempfehlen.

*J E N S   B I S K Y , Verfassungsschutzfolklore – Schlagworte wie „links“ und „rechts“ erleben eine seltsame Widerkehr, dabei ist die Wirklichkeit längst weiter. Was ist so reizvoll an den Kategorien der Siebziger?  Süddeutsche Zeitung 20.Juli 2017, Seite 9

 


…. der taz 17.Juli 2017 Seite 15, die gewagt aber wunderbar einleuchtend ist, denn die Rede ist von dem eminenten englischen Universalhistoriker   E r i c  H o b s b a w m  (1917 – 2012), der auch Jazzkritiker war und 1959 unter dem Pseudonym Francis Newton das Buch „The Jazz Scene“  veröffentlichte, 1989 als Paperback und 2014 in einer Neuausgabe bei Faber&Faber erschienen. Drei kurze Locktexte, diesen sprachmächtigen politischen Intellektuellen zu entdecken. Locktext (1) „I spent my childhood in the impoverished capital of a great empire, attached, after the empire’s collapse, to a smallish provincial republic of great beauty, which did not believe it ought to exist“ = der erste Satz des Kapitels A Child in Vienna aus Eric Hobsbawms Autobiographie Interesting Times. A Twentieth-Century Life*. London 2002. Deutsche Ausgabe Gefährliche Zeiten. Ein Leben im 20.Jahrhundert. München, Hanser 2003. Locktext (2) „I belong to a generation that is both pessimistic and optimistic. I am optimistic because, if the human race has survived the 20th century, it can probably survive anything. On the other hand I don’t anticipate an easy progress into the 21st century. Both politically and economically I think we shall have a very, very bumpy ride into the 21st century . . .“ Locktext (3) „. . . One of the worst things about the politics of the past 30 years is that the rich have forgotten to be afraid of the poor – of most of the people in the world – which is why they have continued to behave in this extraordinary, public, luxurious fashion, throwing about their zillions. I think that now, although it my not come to an end, it will certainly be modified“. = aus einem Gespräch Eric Hobsbawms mit dem Kurator Hans Ulrich Obrist (Serpentine Gallery London)   veröffentlicht in dem Magazin 032c Issue 17, p.130 – 137, Summer 2009**                                 ** https://032c.com/2009/eric-hobsbawm

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Diese Woche, Montag 17. Juli am Stachus 17 – 20 Uhr, Mittwoch 19. Juli am Marienplatz 17 – 20 Uhr und am Freitag 21. Juli in der Neuhauserstraße 8 vor der Michaelskirche der vormitternächtliche PegidaMumienschanz 21 – 24 Uhr. Vom Wegschauen verschwinden die nicht.

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photocollage: nickwimmer 16.07.2017

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