„Eigensinnig, fordernd und treu haben George Podt und Dagmar Schmidt 27 Jahre lang das Münchner Theater der Jugend geprägt. Sie gehen. Sie hören auf  . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    >>FRAGEN STATT ANTWORTEN<< >>KOMPLIZIERTHEIT STATT VEREINFACHUNG<< : Kantige Gegensatzpaare prangten über die Jahre in Gelb auf schwarzem Grund an den Wänden der Schauburg, auf Günter Matteis unverwechselbaren Plakaten und in diversen Sonderpublikationen. Die endgültig letzte heißt „Feuer entfachen statt Fässer füllen“ und lehnt sich damit gegen die gängige Vorstellung auf, dass Kinder leere Gefäße sind, in die man zuckrig garnierte Informationen hineinstopft wie in den vorweihnachtlichen Belustigungsveranstaltungen der Stadt- und Staatstheater, zu denen ich die beiden kürzlich um eine Einschätzung bat. Die kam verlässlich knackig: „Zu laut, zu süß, zu schrill. Das haben Kinder, die alle wissbegierig und phantasiebegabt sind, nicht verdient“. AM ELISABETHPLATZ dagegen galt und gilt die Parole „Lust auf Anstrengung“ zu machen. Und um Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen ging es hier ohnehin in dieser Schule der literarischen Qualität, der Wahrnehmung und des Urteilsvermögens, die – anders als es unser staatliches Schulsystem tut – keine „richtigen“ Antworten kennt, sondern Platz lässt für die eigene Phantasie und unangepasstes Denken  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Und zum ABSCHLUSS gönnt man sich noch einmal einen PEER BOYSEN. Für insgesamt nur vier (+1) Aufführungen, aber – so Podt – „mit allem, was für uns immer wichtig war:  ES GIBT ‚EDELSTE KOSTÜME‘, ES WIRD ‚HOCHMUSIKALISCH UND HOCHTHEATRALISCH – MIT DEN GROSSEN FRAGEN, DIE MAN IN EINER ‚SÄKULAREN KIRCHE‘ STELLT  – UND DEM GANZEN   T O L L E N   E N S E M B L E . „WILLEM VANDERDECKEN ODER DAS MÄRCHEN VOM FLIEGENDEN HOLLÄNDER“ heißt der Abend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . “


an den Pfingsttagen in der Schauburg zu ist. Das ganze Programm und alle Informationen sind bei http://www.kiks-muenchen.de zu finden. Und zwei ganz besondere Entdeckungen versprechen Europa ist keine Gurke und Trash Fashion Upcycling Mode Atelier.

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Verfasst von: nickwimmer | 27. Mai 2017

Und was jetzt noch davon übrig geblieben ist, …


. . .  könnte in fünf Wochen, solange diese #N0 Photocollagen hier noch By courtesy of http://www.schauburg.net erscheinen, dann auch ganz aus dem öffentlichen Raum unserer Stadt verschwunden sein. Mal schauen.

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PhotoCollage: nickwimmer 26/05/2017


…. auch solchen mit Professorentiteln durch den Kakao gezogen“, belfert der NochPräsident des Deutschen Lehrerverbandes  J o s e f   K r a u s  in der heutigen WochenendAbendzeitung (27. Mai 2017, S. 39). „Leistung wurde solange mit Stress, Druck und Ähnlichem assoziiert, bis viele Schüler und Eltern diesen Stress wirklich zu empfinden glaubten. Es gibt aber keine Alternative zu einem altersgerechten, durchaus anspruchsvollen Leistungsprinzip. Die persönliche Leistung ist der einzig demokratisch legitime Maßstab zur Positionierung eines Menschen in der Gesellschaft: Leistung ist damit auch ein hervorragendes Mittel zur Emanzipation“. Da fragen wir uns doch, was von 1977* an ( 2017 – 4 x 10 Jahre* = 1977*) so schief läuft und warum  vor 1977* die Welt noch in Ordnung war. „Wie erklären Sie sich die zahlreichen Einser-Abiturienten?“ wird Josef Kraus darauf von der schockstarren Interviewerin gefragt. Und weil der NochPräsident grundsätzlich auf Krawall gebürstet ist, belfert er gleich weiter: „Ganz einfach, weil die Ansprüche abgesenkt wurden. In Bayern nicht ganz so krass wie in Berlin oder Hamburg. Aber es kann doch nicht sein, dass in 14 deutschen Ländern der Zugang zum Gymnasium völlig frei ist, die Übertrittsquoten  e x p l o d i e r e n  und obendrein sich auch noch die Durchschnittsnoten dauernd verbessern und sich die Zahl der 1,0 Abiturzeugnisse vervielfacht…..“ u.s.w.  u.s.w.  „Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt“ ist der Titel seiner jüngsten Streitschrift, erschienen im Herbig Verlag und kostet 22 EURO .

Verfasst von: nickwimmer | 20. Mai 2017

Was noch davon übrig ist,


hat für Montagabend 20:00 – 22:00 Uhr eine ’sich fortbewegende Verrottung‘ angekündigt vom Marienplatz > Tal > Isartor > Thomas Wimmer Ring > Maximiliansstraße > Max Joseph Platz > Residenzstraße > Dienerstraße > zurück zum Marienplatz<<<<<<<<<< #N0

IMG_20170518_0003.jpgPhotoCollage: nickwimmer 18/05/2017


jetzt am Samstag 20.Mai 19:30 Uhr und anfangs der Woche in den beiden Vormittagsvorstellungen 10:30 Uhr Montag 22. und Dienstag 23. Mai. Dieses faszinierende GesamtKunstWerk Peer Boysens mit Regina Speiseder, die Nachtigall, Lucca Züchner, das Steinhuhn und der Schwan, Thorsten Krohn, die Fledermaus, Nick-Robin Dietrich, das Spatzl, Markus Campana, der Geier, und Greulix Schrank, der Erzähler und Soundscaper:

der_koenig_hinter_dem_spiegel_004Fledermaus + Nachtigallder_koenig_hinter_dem_spiegel_003Fledermaus + Spatzl + Steinhuhn + Nachtigallder_koenig_hinter_dem_spiegel_021Schwan + Spatzl + Fledermaus + Nachtigallder_koenig_hinter_dem_spiegel_018Nachtigall + Spatzl + Fledermaus + Steinhuhn + Geierder_koenig_hinter_dem_spiegel_020Erzähler und Soundscaper  .  PHOTOS: George Podt

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