Verfasst von: nickwimmer | 8. Februar 2017

Noch 6 x DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT


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Dieses faszinierende Bühnengesamtkunstwerk  des Regisseurs Beat Fähs mit seiner kongenialen Theateradaption des Romans von Sten Nadolny, mit diesem  „Wow!“ Schiffs-RumpfRippen-Mobile des Bühnenbildners Timo von Kriegstein, mit dieser Musik diesem enorm atmosphärischen Sounddesign von Taison Heiss und das Ganze aufgeführt von diesem ganz wunderbaren SchauburgEnsemble Regina Speiseder, Lucca Züchner, Markus Campana, Nick-Robin Dietrich, Thorsten Krohn, Peter Wolter zusammen mit Greulix Schrank in der Rolle des John Franklin.

die-entdeckung-der-langsamkeit-923.jpgKrohn, Wolter, Züchner, Schrank, Dietrich, Speiseder, Campana (v.l.n.r.)

die_entdeckung_der_langsamkeit_008.jpgKrohn, Züchner, Campana, Speiseder, Dietrich, Campana (v.l.n.r.)

die_entdeckung_der_langsamkeit_012.jpgPeter Wolter, Greulix Schrank in der Rolle des John Franklin    Photos: George Podt


Der Reihe nach.

Im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung vom Dienstag 7.Februar 2017 schreibt Till Briegleb* über Lars-Ole Warburgs Inszenierung von Erich Maria Remarques „Die Nacht von Lissabon“ am Schauspiel Hannover:

….Die Erzählweise ist Gut gegen Bös, und die große Empathie, die dem Regisseur und seinem Darsteller Silvester von Hösslin für diese Filmdramaturgie entgegenschlägt, zeigt, dass sich auch unter dem Theaterpublikum langsam das Gefühl eines  Harmagedons   breitmacht,  wo man….“

Harmagedon – auch: Harmageddon, Har-Magedon oder : Armageddon = the last battle between  g o o d   and   e v i l  before the Day of Judgement (according to St John’s Revelation = Offenbarung des Johannes Kapitel 16, Vers 16 )

„…. wo man nicht mehr verhandeln, sondern nur noch wählen kann, auf welcher Seite man stehen möchte – der Seite der Menschlichkeit oder jener des Hasses. Hätte man vermutlich noch vor weniugen Monaten eine solche Erzählweise als unterkomplex oder schwarz-weiß bezeichnet, so scheinen die Siege des rechtspopulistischen Monsterkabinetts in den USA und die drohenden Erfolge der Schwarz-Weißrhetoriker in Europa die Einstellung gegenüber moralischer Dichotomie gewandelt zu haben“. ( Till Briegleb*, SZ Feuilleton 7.Februar 2017  S.10)

A U C H  (?)

U N T E R    D E M   T H E A T E R P U B L I K U M   (?)

M A C H T    S I C H    L A N G S A M  (?)

D A S   G E F Ü H L   E I N E S    H A R M A G E D O N S ?

B R E I T  (?)

Wie wär’s mit ein paar Stufen wieder runter auf der nach oben offenen deutschen APOKALYPSE-SKALA ?

* Der SZ-Autor Till Briegleb ist ein Juror der aus sieben Kritikerinnen und Kritikern bestehenden Jury des BERLINER THEATERTREFFENS 2017.

Verfasst von: nickwimmer | 4. Februar 2017

den ersten Montag im Februar, abends


um 19 Uhr am Stachus  beim Karlstor #YES für eine vielfältige weltoffene solidarische Gesellschaft in unserer Stadt, in unserem Land, in unserem Europa. Mit Herz und Verstand. KOMPLIZIERTHEIT  gegen Vereinfachung ! #NO widerwärtige Pegidahetze.

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PhotoCollage:  nickwimmer 04februar2017

Verfasst von: nickwimmer | 2. Februar 2017

STOLPERSTEINE STAATSTHEATER


DOKUMENTARTHEATER VON HANS-WERNER KROESINGER + REGINE DURA                          2 Vorstellungen am Freitag 03.* und Samstag 04.* März 2017 20Uhr   GASTSPIEL des Badischen Staatstheaters Karlsruhe an den Münchner Kammerspielen KAMMER 2

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* An beiden Abenden in der F.a.s.c.h.i.n.g.s.f.e.r.i.e.n.w.o.c.h.e.  sind in der Schauburg keine  Theatervorstellungen.


Eine faszinierende Werkschau dieses afrikanischen Architekten aus Burkina Faso in der Pinakothek der Moderne, zu sehen noch bis zum 26.März 2016. Er kam als junger Mann nach Berlin, wo er Architektur studierte und ist heute einer der bekanntesten Architekten Afrikas, der vor allem in seinem Heimatland sozial engagierte Architektur baut. Neben den bereits realisierten Bauten (eine Grundschule, eine höhere Schule, eine Bücherei, eine Klinik, Teile des Operndorfes des viel zu früh verstorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief) werden seine beiden neuesten Projekte vorgestellt, ein kühner Parlamentskomplex in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, und ein ebenso kühner Theaterbau auf dem Tempelhof-Areal in Berlin. Im Begleitprogramm (‚Burkina Faso Filmtage‘) zur Ausstellung werden sieben Dokumentar- und Spielfilme gezeigt.

Francis Kéré.jpg F r a n c i s  K é r é  (*1965 in Gando, einem Dorf in Burkina Faso, in dem er seine erste Schule baute)    Photo: David Heerde


Vier Vorstellungen in dieser Woche: Di 30.Januar + Mi 1. + Do 2. Februar jeweils 19:30Uhr + Fr 3. vormittags um 10:30Uhr. „One of the finest and most exciting theatre productions in the city. What a superb ensemble***. I wish I could see it again“, würde  Michael Billington, der große Theaterkritiker des GUARDIAN, schreiben, wenn er sich in Münchens Theatern gegenwärtig umschauen würde. Da bin ich mir ganz sicher, und nicht nur ich.

3_2*** Nick-Robin Dietrich, Greulix Schrank, Regina Speiseder, Lucca Züchner, Thorsten Krohn, Peter Wolter (v.l.n.r.)

6_1.jpg*** Markus Campana, Lucca Züchner

7*** Thorsten Krohn, Nick-Robin Dietrich, Markus Campana, Regina Speiseder, Greulix Schrank, Peter Wolter (v.l.n.r.)  PHOTOS: George Podt

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