Verfasst von: nickwimmer | 4. April 2019

Auf die Frage, wo denn Wladimir und Estragon im Zweiten Weltkrieg gewesen seien, antwortete SAMUEL BECKETT : „In der Résistance“.


WARTEN AUF GODOT“ , inszeniert von Nicolas Charaux, hat heute abend Premiere im Münchner Volkstheater. „Die Frage, wer Godot eigentlich ist“, meint Christiane Lutz heute vormittag in ihrer SZ-Preview, „die stellt heute ja schon gar niemand mehr. Viel zu lang haben sich Anglisten, Theaterzuschauer und Regisseure den Kopf darüber zerbrochen und sind doch zu keiner Antwort gekommen. Genau so, wie Samuel Beckett das von Anfang an gewünscht hatte. Trotzdem wird „WARTEN AUF GODOT“ noch immer gern inszeniert, vermutlich wegen der Poesie der Sprache, der Melancholie der Figuren, dem feinen Humor und jenem Gefühl des behüteten Verlorenseins in Becketts Szenen“. Ach ja, die metaphysische Lesart, ‚jenes Gefühl des behüteten Verlorenseins‘.

„DAS ACH-SO!-ERLEBNIS Worum es in Becketts „Warten auf Godot“ wirklich geht“ – unter dieser Überschrift besprach in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG 17.November 2008 der Literaturwissenschaftler JÖRG DREWS ein „atemberaubendes, 187 kleinformatige Seiten dünnes Bändchen“: PIERRE TEMKINE: Warten auf Godot. Das Absurde und die Geschichte Matthes & Seitz, Berlin 2008

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In meinem Blog habe ich am 16.Januar 2018 a’ha(:)>musica viva>Samuel Beckett>Warten auf Godot>neu gelesen davon berichtet. Jetzt ist Jörg Drews Review viel besser zu lesen. Spannend. Aufregend.

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