Verfasst von: nickwimmer | 20. Juli 2017

„Das ungenaue, arg in die Jahre gekommene Links-rechts-Schema nährt die Illusion, man könne. . .


. . .die notwendigen Kulturkämpfe derGegenwart in den Kostümen der Siebzigerjahre führen, obwohl sie schon damals schlecht passten. . . .“, schreibt J E N S   B I S K Y *  heute in der SZ 20.Juli 2017, FEUILLETON Seite 9  in einem kurzen politischen Essay.  Ein wunderbar luzider Text. „. . . Mit links, rechts und Mitte kennt die Bundesrepublik sich aus. Aber die Routinen werden nicht ausreichen. Wir erleben das Entstehen einer antibürgerlichen, völkischen Bewegung, die linke Protestformen kopiert und verfeinert. Wir sehen eine politische Heimatlosigkeit des Antikapitalismus, eine Ohnmacht, von der noch nicht sicher ist, wie sie sich ausdrücken wird. Viele Konflikte liegen jedenfalls quer zu den vertrauten Einstellungen . . . “ Unbedingt lesen und weiterempfehlen.

*J E N S   B I S K Y , Verfassungsschutzfolklore – Schlagworte wie „links“ und „rechts“ erleben eine seltsame Widerkehr, dabei ist die Wirklichkeit längst weiter. Was ist so reizvoll an den Kategorien der Siebziger?  Süddeutsche Zeitung 20.Juli 2017, Seite 9

 

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