Verfasst von: nickwimmer | 2. Juni 2017

Im MÜNCHNER FEUILLETON JUNI 2017 Nr.64 auf einer ganzen Seite 25 SABINE LEUCHTs SchlussHommage an das Theaterpaar George Podt & Dagmar Schmidt


„Eigensinnig, fordernd und treu haben George Podt und Dagmar Schmidt 27 Jahre lang das Münchner Theater der Jugend geprägt. Sie gehen. Sie hören auf  . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    >>FRAGEN STATT ANTWORTEN<< >>KOMPLIZIERTHEIT STATT VEREINFACHUNG<< : Kantige Gegensatzpaare prangten über die Jahre in Gelb auf schwarzem Grund an den Wänden der Schauburg, auf Günter Matteis unverwechselbaren Plakaten und in diversen Sonderpublikationen. Die endgültig letzte heißt „Feuer entfachen statt Fässer füllen“ und lehnt sich damit gegen die gängige Vorstellung auf, dass Kinder leere Gefäße sind, in die man zuckrig garnierte Informationen hineinstopft wie in den vorweihnachtlichen Belustigungsveranstaltungen der Stadt- und Staatstheater, zu denen ich die beiden kürzlich um eine Einschätzung bat. Die kam verlässlich knackig: „Zu laut, zu süß, zu schrill. Das haben Kinder, die alle wissbegierig und phantasiebegabt sind, nicht verdient“. AM ELISABETHPLATZ dagegen galt und gilt die Parole „Lust auf Anstrengung“ zu machen. Und um Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen ging es hier ohnehin in dieser Schule der literarischen Qualität, der Wahrnehmung und des Urteilsvermögens, die – anders als es unser staatliches Schulsystem tut – keine „richtigen“ Antworten kennt, sondern Platz lässt für die eigene Phantasie und unangepasstes Denken  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Und zum ABSCHLUSS gönnt man sich noch einmal einen PEER BOYSEN. Für insgesamt nur vier (+1) Aufführungen, aber – so Podt – „mit allem, was für uns immer wichtig war:  ES GIBT ‚EDELSTE KOSTÜME‘, ES WIRD ‚HOCHMUSIKALISCH UND HOCHTHEATRALISCH – MIT DEN GROSSEN FRAGEN, DIE MAN IN EINER ‚SÄKULAREN KIRCHE‘ STELLT  – UND DEM GANZEN   T O L L E N   E N S E M B L E . „WILLEM VANDERDECKEN ODER DAS MÄRCHEN VOM FLIEGENDEN HOLLÄNDER“ heißt der Abend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . “

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