Verfasst von: nickwimmer | 13. November 2016

Einerseits -„Wer Populisten jetzt Einhalt gebieten will, muss nicht….


…auf die Straße gehen und auch keine dramatischen Aktionen starten…“, schreibt die besonnene politische Korrespondentin der TAZ  B e t t i n a   G a u s   in der WochenendTAZ 12./13.November 2016 S.2., „…Sondern erst einmal die eigene Sprache überprüfen. Im letzten Satz eines Beitrages von n-tv hieß es am Donnerstag, der Sieg von Trump könne ‚ein letzter Warnschuss für Merkel, Gabriel und Co‘ gewesen sein, ‚das Volk und seine Sorgen ernstzunehmen‚. Das ‚ Volk und seine Sorgen‘ ! In einem Nachrichtentext ! Geht’s noch ? Für alle Nicht-Journalisten hier mal eine Grundregel unseres Berufes, die im Regelfall selbst Praktikanten nach der ersten Woche verstanden haben: ‚D a s  V o l k‘ hat keine Sorgen. Teile des Volkes machen sich Sorgen über Altersarmut, über die Gefahr von Einbruchs-kriminalität oder terroristischen Anschlägen, über zu hohe oder zu niedrige Steuernn, über einen zu hohen oder zu niedrigen Mindestlohn. Übrigens alles Themen, mit denen sich Parlament und Regierung befassen. Die Ergebnisse finden jeweils Teile des Volkes toll, blöd, egal…..“

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