Verfasst von: nickwimmer | 6. November 2015

„Lob der Entschleunigung“ = im neuen IN 22/2015 ist Peter Eidenberger ganz hin und weg von BEAT FÄHs Inszenierung …


… der ‚ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT‘  : „… Leise und mit kargen Mitteln kommt diese Inszenierung (gedacht für Menschen ab 13) daher, behutsam und doch betörend ist Fähs Zugriff auf diesen Stoff. Und das Ergebnis ist ein grandios poetisch-minimalistischer Gegenentwurf zur lärmenden, wild durch die medialen Moden torkelnden Bühnenspektakelei. Mit Fokus auf den jungen Franklin wird die Geschichte vom Suchen und Finden erzählt, vom Scheitern und Weitermachen, vom mühsamen Erwachsenwerden in einer vielschichtigen Welt: müßig zu betonen, dass das einfach wieder mal saugute ENSEMBLE   –  Thorsten Krohn, Peter Wolter, Lucca Züchner, Greulix Schrank, Nick-Robin Dietrich, Regina Speiseder und Markus Campana  (auf dem Digipott-Photo v.l.n.r.) –   den Haufen an Charakteren lustvoll und sublim verkörpert. Sie kämpfen im Sturm mit den Planken, sie tollen herum, tanzen, machen

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Musik, sie sind Franklins Mentoren und Gegner, sie lehren ihn, verführen ihn – es ist so viel betörende Wirklichkeit und Erkenntnis pur auf dieser leeren Bühne, in die Ausstatter Timo von Kriegstein nur ein paar Riesenbumerangs drapiert, die später, aufgehängt, das Schiff sind, dass der Applaus am Ende nur explodieren kann: Jubeln, Trampeln.“

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