Verfasst von: nickwimmer | 21. Januar 2015

„Erstens ist mir das egal. Und zweitens hat noch nie jemand seine politische Meinung geändert, weil er ein Buch gelesen hat“, antwortete Michel Houellebecq am Montagabend…


im Kölner Schauspielhaus auf die Frage, ob sein neuer Roman „Soumission“ (dt. „Unterwerfung“) den Rechtspopulisten zuarbeite. Über diesen Abend in Köln schreiben heute auf der 3. Seite der SZ Alex Rühle und auf der 3. Seite der taz Dirk Knipphals zwei hochinteressante Texte. Unbedingt lesen, und dann den Roman. „Der Abend ließ Raum für Ambivalenzen und Ratlosigkeiten, ein gutes Zeichen, dass die gegenwärtige Gesellschaft so erschöpft dann doch nicht ist“.(Dirk Knipphals) Und zu Büchern und Lesen und wem das nützt und wer genau das befürchtet, dass Bücherlesen etwas bewirken kann,  dazu bietet RAY BRADBURYs „Fahrenheit 451“ aufregende Gedanken. Wer das Glück hat, eine Theaterkarte für die Aufführungen in dieser Woche in der SchauBurg geschnappt zu haben, kann eintauchen in diesen Diskurs.                                                                                      Houellebecq würde ich gerne zwei, drei Dinge fragen. Mich würde interessieren, wie desinteressiert er an allem ist, was das Politische ausmacht, wie ausgedünnt sein Begriff von Politik ist…..

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