Verfasst von: nickwimmer | 7. August 2014

Wenn Kinder von Smartphones, Tablets, Apps et cetera mehr verstehen als Erwachsene, wenn …


… die Jüngeren, die seit 2000 auf diese Welt gekommen sind,  so anders miteinander kommunizieren und Medien so anders nutzen als Generationen vor ihnen, dann wird das Auswirkungen haben auf diese Gesellschaft. Wie diese Veränderungen sich auswirken werden, das wissen digitale Futuristen und  kulturpessimistische Apokalyptiker jetzt schon, ringen aber noch um die Deutungshoheit. So ein virtuelles Ringen dauert. Viel spannender ist, genauer hinzuschauen auf diese Veränderungen. Der englische GUARDIAN berichtet heute ausführlich über die neueste Ofcom-Studie (Ofcom = Office of Communications, a regulatory body supervising the communications industry) unter der Unterschrift „Ofcom: six-year-olds understand digital technology better than adults“, online zu lesen:     http://www.theguardian.com/technology/2014/aug/07/

Um neugierig zu machen auf diesen hochinformativen Artikel, hier drei überraschende Ergebnisse der Studie.  1) Die 12 – 15jährigen telephonieren so gut wie nicht mehr. Noch vor zwanzig Jahren hatten Jugendliche stundenlang das häusliche Telephon in Beschlag, „dissecting love affairs and friendships in conversations that lasted for hours“. Inzwischen hat für diese Altersgruppe das Telephonieren nur noch einen Anteil von 3% der Zeit, die sie mit technikgestützter Kommunikation verbringen. 2) Die Jüngeren fern-kommunizieren inzwischen fast ausschließlich mit Textnachrichten( „written messages“), mit Photos und Videoclips. „Over 90% of their device time is message based, chatting on social networks like Facebook, or sending instant messages through services like WhatsApp, or even firing off traditional mobile phone text messages. Just 2% of children’s time use is spent emailing – compared to 33% for adults“.  3) Jugendliche und junge Erwachsene verbringen 14 Stunden am Tag mit Kommunikation und Mediennutzung ( 14 Stunden, wenn man die Zeit, in der gleichzeitig getextet und ferngesehen wird – „multi-tasking“ – zusammenzählt). Sie nutzen fast alle verfügbaren Medien, allerdings so gut wie überhaupt keine Printmedien mehr und keinen Hörfunk.                                                                                                                                                         Die Studie bezieht sich auf die Entwicklung im Vereinigten Königreich. Aber die ticken doch anders, die Briten, heißt es, oder?  Also, wenn die Briten so anders ticken, dann müssten ja bei uns die Jüngeren ……..Was müssten die Jüngeren bei uns? Müssten sie?  Und was machen sie tatsächlich?

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