Verfasst von: nickwimmer | 3. August 2014

„Im Grunde strebe ich vielleicht auch nach einer ästhetischen Erziehung des ganzen Menschen,….


…wie Schiller sie zum Ideal erhoben hat“, bekennt Dominik Graf in einem genauen, ganz intensiven Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Peter-Andre´ Alt und dem SZ-Film-Kenner Tobias Kniebe in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung am 2. August 2014. „Ich habe in meiner Arbeit, glaube ich, schon einen verdeckten Hang zum Didaktischen. Neben den ganzen Liebesdingen in diesem Film „Die geliebten Schwestern“ wollte ich zum Beispiel den Bildungsfortgang der Zeit erzählen. Und es hat mich dann glücklich gemacht, wie ich die technische Fortentwicklung der Druckerpresse in mehreren Szenen demonstrieren konnte. Auch wenn das eine ungeheuere Kraftanstrengung für die Ausstatter bedeutet hat, denn es gibt keine alten Druckereien mehr, alles ist weg, auch in Museen. Das war beinahe Größenwahn, solch einen Set herzustellen. Im Grunde strebe ich vielleicht auch nach einer ästhetischen Erziehung des ganzen Menschen, wie Schiller sie zum Ideal erhoben hat. So habe ich das Kino immer begriffen, dass da stets EMOTIONEN, INTELLEKT, und WISSENSDURST gleichermaßen angeheizt werden müssen“.

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