Verfasst von: nickwimmer | 14. Juni 2014

„Hat München einen Niederländer-Fimmel?“ fragt die SZ heute…


Rob Zaagman, Generalkonsul der Niederlande, der nach vier Jahren München verlässt und als Botschafter der Niederlande nach Neuseeland geht. „Den Intendanten der Kammerspiele  Johan Simons haben wir genannt. Louis van Gaal war Trainer des FCB,  Arjen Robben ist einer der wichtigsten Spieler, Adrian van Hooydonk ist Design-Chef bei BMW, Bart van der Heide leitet den Kunstverein, Peter Dijkstra den Chor des BR, George Podt die Schauburg. Ist das normal verteilt, oder hat München einen Niederländer-Fimmel?“, fragen Philipp Crone und Thomas Kirchner heute in der Wochenend-SZ. Und  Rob Zaagman   gibt darauf eine wunderbar entspannte Antwort:

“ Ich sehe es als Zeichen für die kulturelle Weltoffenheit Münchens… Wer Simons anheuert, ist bereit, ein Risko einzugehen. Darin sehen viele Niederländer ihre Aufgabe:  Grenzen verändern. Etwas anpacken, ohne zu wissen, wo genau es endet. Ob es funktioniert, sehen sie, während sie unterwegs sind. Überspitzt gesagt, wollen viele deutsche Unternehmer oder Künstler schon vorher wissen, wo das Ziel ist, auf welchen Etappen es erreicht wird und wo man unterwegs die Semmeln isst. Wir sind abenteuerlicher. Das heißt aber aber auch, dass es manchmal eben nicht klappt bei uns, weil etwas ungenügend vorbereitet war. Da sollten wir dann mit den Deutschen zusammenarbeiten. Die Erfahrung zeigt, dass die Kombination gut funktioniert – wenn man einander vertraut, aber das hat mit den Menschen zu tun“.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: