Verfasst von: nickwimmer | 12. März 2014

„Giftgas auf der Heide – Gesellschaft zur Entsorgung von …


…chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten(= Geka) soll in Munster/Niedersachsen 370 Tonnen Chemiewaffen aus Syrien vernichten“, berichtet die SZ im Wirtschaftsteil am 11.März 2014. „Doch warum bloß sollen die Stoffe nach Munster? Warum können sie die nicht woanders auf der Welt entsorgen? Diese Fragen bewegen viele im Heidekreis?“ Warum Munster (Breloh) ? „In den Weltkriegen“, erklärt die Autorin des SZ-Artikels, Kristina Läsker, „wurden in Munster chemische Kampfstoffe erforscht und produziert. Davon erzählen Schwarz-Weiß-Fotos auf den (Geka-) Fluren.
Im Oktober 1919 kam es zu einer Katastrophe: Mehr als eine Million Granaten explodierten“. (Waren es nicht Giftgas-Granaten? War es nicht eine inszenierte Explosion? Hatte nicht Hugo Stoltzenberg etwas damit zu tun?) „Noch heute warnen knallrote Schilder vor dem Betreten der benachbarten Wälder. ‚Kontaminiertes Gelände‘, steht dort in gelber Schrift. ‚Ein Großteil des Geländes ist noch verseucht‘, sagt Jan Gerhard, der Kaufmann mit dem Seitenscheitel, der die privatrechtlich organisierte Geka leitet. Genau deshalb ist die Geka am Ort des damaligen Unglücks entstanden. In ihren Silos lagern Tausende Tonnen vergifteter Erde“. 22.April 1915 – Oktober 1919 – März 2014
Weltenbrand – ein Stück über Giftgas, den Ersten Weltkrieg und danach, die nächsten Aufführungen dieser aufregenden Theaterproduktion in der Schauburg morgen, übermorgen und überübermorgen, Donnerstag, Freitag und Samstag, 13./ 14. und 15. März.

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