Verfasst von: nickwimmer | 14. August 2013

Über Fußball, Patriotismus, Mehrsprachigkeit und Belgien….. ..


…sagt Marc Wilmots, seit Mai 2012 Cheftrainer der belgischen Nationalelf, etwas sehr Kosmopolitisch-Kluges im Gespräch mit Javier Caceras heute im Sportteil der SZ. Auf J.C.’s Frage: „Ist es für Sie eine Last, wenn Patriotismus nicht selbstverständlich ist in Belgien, dass man von der Nationalelf als einer der letzten Klammern der Nation spricht? Ist das Land so gespalten, wie oft berichtet wird?“ antwortet der 44jährige Marc Wilmot:
„Meine Frau ist Flämin, meine Kinder gehen auf eine flämische Schule. Ich bin Wallone, ich spreche Deutsch. Aber: Ich bin Belgier. Wenn ich ins Ausland gehe, zeige ich einen belgischen Pass. Es gibt Konflikte, ja. Aber wir reden über vielleicht 50 Leute, die manipulieren und sagen: man muss das Land teilen. Die Menschen hier wollen das nicht. Sie wollen zusammen sein. 80 Prozent meiner Spieler sind zwei- oder dreisprachig: Englisch, Flämisch, Wallonisch. Wir haben kein Problem.“ (SZ 14./15.August 2013, S.31)

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