Verfasst von: nickwimmer | 22. Juni 2013

„Eine humane Bildungspraxis stiftet Einheit, die separiert nicht und selektiert nicht“, sagt


der Philosoph Julian Nida-Rümelin in seinem jetzt erschienenen Buch „Philosophie einer humanen Bildung“ (edition Körber-Stiftung, Hamburg 2013, 246 Seiten, 18.-EURO). „…Ich weiß, dass ich hiermit einen radikalen Standpunkt vertrete…Meine These ist, dass Bildungseinrichtungen ungeeignet sind, um berufliche und ökonomische Erfolgschancn zu verteilen. Bildung dient der Entwicklung der Persönlichkeit, soll die Bedingungen für eine autonome Lebensgestaltung bereitstellen und sich nicht auf einen Wettlauf um die besten Startplätze im Rennen um den beruflichen und ökonomischen Erfolg einlassen.
Die beiden Hauptströmungen, die konservativ und die progressiv ausgerichtete Bildungspolitik sind mit dieser Auffassung nicht in Einklang zu bringen.Beide Hauptströmungen haben sich zumindest implizit damit abgefunden, dass das Bildungssystem selektiert, dass es Chancen verteilt“.

Diskussionsstoff für ein Bildungsgespräch
Sonntag 23.Juni um 11:00 Uhr
im Theater Heppel und Ettlich

Feilitzschstr. 12 bei der Münchner Freiheit
mit Julian Nida-Rümelin, Isabell Zacharias und Ruth Waldmann.
Moderation: Klaus Weinzierl

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