Verfasst von: nickwimmer | 14. Oktober 2011

„Wir müssen Europa zusammenhalten“,


sagt Johan Simons, der Intendant der Münchner Kammerspiele, im Interview im Münchner Feuilleton ,Nummer 01, 1.Jahrgang, 5.Oktober 2011, einer neuen Zeitung („Kultur/Kritik/Kontroverse“) in München, ein anspruchsvolles, schönes, mutiges Unterfangen, textwertschätzend, schwarz auf weiß, auf Papier zum Anfassen. Darin Johan Simons ( sechs starke Photoporträts: Volker Derlath) und sein Europa-Plädoyer:

Europa ist für mich wichtig, weil es zur Zeit so unter Druck steht. Europa hat eine bedeutende Geschichte und eine reiche Kultur. Wenn ich mit dem Zug von Amsterdam nach Rom fahre, komme ich durch ganz unterschiedliche Landschaften und Kulturen. Schon München ist eine ganz andere Welt als Amsterdam. Das zusammenzuhalten, ist eine schwierige, fast utopische Aufgabe für die Europäer, die endlose Kraft erfordert. Die gilt es zu schützen.“

Die nächste Premiere der Münchner Kammerspiele am 15. Oktober  – „The Three Kingdoms“ von Simon Stephens – ist eine europäische Drei-Länder-Koproduktion.

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