Verfasst von: nickwimmer | 24. Juli 2011

Z i r k u s d e r K u s c h e l t i e r e ist in der Stadt!


Das Holztribünenrund ist wieder aufgebaut in der SchauBurg, diese meisterliche Handwerkerkonstruktion (zum ersten Mal, denke ich, damals 2000 für Beat Fähs Shakespeareadaption eines Sommernachtstraums:“Rose und Regen, Schwert und Wunde“ in der Inszenierung Peter Enders). Und wieder ereignet sich in diesem Rund ein kleines großes Theaterwunder: Marlis Hirche und Oliver Dassing öffnen ihre kostbare Kruschkiste, entdecken immer neue Fundschatzstücke und spielen  mit ihren Kuschelfindeltieren  L e b e n s z i r k u s. Mein Lieblingskuschel gestern abend, der Waschbärwuzzel,  möchte die Stange hoch,er, ja er, ganz hoch, schauen ja auch alle zu, in dem Augenblick er, schissrig bis zum geht nicht mehr, aber beschwert sich: kein Scheinwerferlicht auf ihn gerichtet, schissrig maulen und das gleichzeitig, bis ganz oben, Lebenszirkus, unten ein Fangnetz,im Theater, für alle Fälle. Nach zwanzig Minuten springen zwei Knaben, zehn und fünf, auf , runter die Sitzbretter, raus durch den Vorhang, die Mutter hinterher. Direktore Rudolfo Gelantini ans Publikum:“Ist was passiert?“ Aus dem Holztribünenrund, mitgespielt: „Noch nicht!“ Und weiter, einfach so. Die drei wieder zurück, unsichtbar, fast.

Vier Vorstellungen noch: Mo 25.7.+Di 26.7.+Mi 27.7. jeweils um 10:30 Uhr, Mi 27.7. auch um 14:30 Uhr. Die letzte Vorstellung dieser aufregenden, intensiven SchauBurg-Saison.

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