Verfasst von: nickwimmer | 31. Mai 2011

O m U , j a


„Nichts ist den Menschen schwerer auszutreiben als schlechte Gewohnheiten. Offenbar ist der Wunsch nach Bequemlichkeit stärker als der nach stilistischer Wahrhaftigkeit“, schreibt der Film- und Fernsehproduzent Günter Rohrbach gestern in der SZ in seinem leidenschaftlich klugen Plädoyer für Filme in der Orginalsprache mit Untertiteln. „Unsere Synchronisationen planieren die Vielfalt der Dialekte und Akzente, das Spektrum ethnischer Besonderheiten auf ein hannoverisches Einheitsdeutsch“. Ich freue mich schon auf eine Woche jetzt in  B r ü s s e l , dort im Kino den neuen Film von Joe Wright zu sehen in der Originalsprache mit französischen  u n d  flämischen Untertiteln, so macht man das in Belgien und niemand käme auf die Idee, es anders zu wollen. Der Titel des Films ist „Hanna“ , einfach so. Warum muss der in der deutschen Synchronfassung   „Wer ist Hanna?“   heißen?

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